Über Triptonious Coltrane

Triptonious Coltrane prefers sweet breakfast

Guckuk: Der Hass ist schon wieder da

Dieses Zitat schwirrt gerade duch die Medienwelt:

„Der Hass bricht nicht plötzlich aus, er wird gezüchtet. Alle, die ihn als spontan, oder individuell deuten, tragen unfreiwillig dazu bei, dass er weiter genährt werden kann“ (Carolin Emcke: „Gegen den Hass“).

Die Vorstellung des gezüchteten Hasses ist ein imposantes Bild – und natürlich mitnichten ein neues. In Europa herrscht meiner Meinung nach kein Sinneswandel und auch kein Rechtsruck vor. Es ist lediglich die Manifestation einer ewigwährenden elitären Grundhaltung, die seit dem Entstehen der Nationalismen eine Qualität angenommen hat, die es erlaubt, Mikroeitelkeiten innerhalb von Landesgrenzen passgereicht hochzuskalieren und auf eine Masse von Menschen mit möglichst einheitlichen Identitätsfaktoren zu übertragen.

So sehr wir auch die Vorzüge der französischen Revolution genossen haben, dürfen wir nicht vergessen, dass wir ihr auch die Qual des Nationalismus zu verdanken haben. Der Nationalismus ist die Hasszuchtanlage der Moderne und sie scheint auch noch in der Postmoderne ihre Funktion nicht zu verlieren. Man kann sich sicher sein, dass dieser Betrieb noch nie eingestellt wurde und auch nicht wird. Nein! Die Maschine läuft im Hintergrund immer weiter, sie läuft im Unterbewusstsein – auch in Friedenszeiten wie diesen -, während wir so banale Dinge tun wie Fußball schauen, ins Theater oder ins Kino gehen, einkaufen, in den Urlaub fahren und unserer täglichen Arbeit nachgehen.

Wir sind die Masse, um die ständig geworben wird. Unsere Entscheidungen sind bestimmend! Nur sind wir uns dessen selten bewußt. Wir machen es uns gerne einfach. Wir lassen uns Apps programmieren, die uns vermeintlich Kommunikationsaufwand abnehmen, aber uns immer tiefer in ein Businessgeflecht hineinziehen, in dem wir als willfährige Umsonstdienstleister mißbraucht werden. Während Großkonzerne ein Vielfaches an Staatsbudgets im Jahr Umsetzen, glauben wir an die autonome Souveränität unseres Staates. Aber uns ist nicht bewußt, dass in der heutigen Zeit kein Staat dieser Welt unabhängig agieren kann, es sei denn, er besitzt ein strategisches und militärisches Machtmonopol.

Dann stellt sich natürlich die Frage: Wer finanziert diese Macht? Reichen Steuereinnahmen aus, um eine militärische Macht zu etablieren, die den eigenen wirtschafltichen Einflussbereich kontrolliert? Wer zahlt diese Steuern, wenn es Google, Ikea, Microsoft und Apple nicht tun?

Man weiss es nicht genau, aber zwischen 3000 und 6000 Wohnungen in Berlin gehören einem einzigen britischen Konzern. Das klingt im ersten Moment vielleicht banal, aber wenn man bedenkt, wieviele Immobilien diese Firma wohl auf der gazen Welt besitzt, dann kann einem schon schummrig werden. Vor allem, wenn man bedenkt, wieviel Aufwand teilweise betrieben werden muss, um den Eigentümer seiner Wohnung ausfindig zu machen und dass man bei der Recherche dazu schonmal um die halbe Welt geführt wird, dann wird’s allmählich sogar gruselig:
https://interaktiv.tagesspiegel.de/lab/das-verdeckte-imperium/
https://wem-gehoert.berlin/

Die freie Marktwirtschaft hat es nie gegeben. Kapitalismus war immer schon auch der Kampf gegen die Freiheit, vor allem gegen die des Marktes. Es ging schon immer um Monopole. Wer mir da jetzt widerspricht, der versuche mal sein I-Phone zu nutzen ohne Apple-Id!

Dies sorgt bei Leuten wie mir für Wut, aber auch für Neugierde. Ich versuche, mir der Hintergründe und Umstände des Unrechtes gewahr zu werden, um ein bewußteres Leben führen zu können, um mich so zu organisieren, damit meine täglichen Entscheidungen nicht nur mir, sondern einer möglichst großen Menge an Menschen, die ebenfalls so wie ich benachteiligt werden, zugute kommen.

Aber sehr viele Menschen erliegen in Anbetracht solch schockierender Einsichten einer nackten Existenzangst und suchen nach einem tragfägigen seelischen Gerüst, dass ihr Selbstbild stützt, ihr Selbstbewußtsein vor dem einbrechen bewahrt. Das tragische an der Sache jedoch ist, dass viele von Ihnen gar nicht so sehr in ihrer Existenz bedroht sind. Denn Deutschland gilt immer „noch“ als eines der Länder, in denen die Bevölkerung in weitem Maße sehr wohl durch eine sozialstaatliche Gesetzgebung vor dem Allerschlimmsten bewahrt wird.

Also stellt sich bei mir die Frage: geht es nun wirklich nur um eine existentielle Angst, wenn größere Bevölkerungsgruppen sich wieder mehr dem rechtslastigen Nationaldenken zuwenden, oder um etwas anderes? Spielt neben der Angst des Existenzverlustes vielleicht die Angst vor dem Identitätsverlust sogar eine größere Rolle?

Wenn ja, dann stellt sich widerum die nächste Frage: Worauf basiert unsere Identität denn, wenn sie so schwach besaitet ist? Womit identifizieren wir Europäer uns denn? Wie sieht unser Selbstbild aus und in wie weit hat es eine ernstzunehmende reelle Substanz? Wenn wir so leicht in erbarmungslos banal funktionierende „Hassproduktionsmaschinen“ hineingezogen werden können, wieweit ist es dann her mit unserer freiheitlich-aufgeklärten Gesinnung? Ist die von einem Tag auf den anderen im Mittelmeer untergegangen mit all den Schlauchbooten?

Das bezweifle ich. Ich glaube, dass wir schon seit längerem unsere Werte auf einem breit angelegten Markt verkauft haben und irgendwie immer noch nicht wahrhaben wollen, dass wir übermorgen schon in unserer Identitätslosigkeit ersaufen können. Das Spiel um die Identität haben wir den Kleinkrämern der Heimatfraktion überlassen, denn die bedienen uns zuverlässig und sie verlangen uns nicht viel Aufwand und Reflektion ab.

Sie sorgen dafür, dass wir trotz allem unbekümmert Netflix gucken können, um auf andere Gedanken zu kommen und uns vor der unerträglichen Schwere der täglichen News zu flüchten.

Und irgendwie ist diese Form des Gewissenfreikaufens ja auch geil. Denn es ist nämlich ein Doppelgeschäft: Wir kaufen zwar unser Gewissen frei, aber gleichzeitig verkaufen wir es auch. Also ist es ja in gewisser Art ein Deal!

Im Grunde jedoch verschenken wir es eigentlich…an die direkten Nachkommen der Nazis. Denn die waren meiner Meinung nach nie Weg. Sie waren immer da und haben beharrlich auf ihre Möglichkeit gelauert.

Aber lauern können wir auch.

Lauerst du mit?

Die Grenzen der Wahrnehmung

Die Band Doors wurde damals in den 60ern gegründet. Als Inspiration für ihren Namen diente den Bandmitgliedern das Buch „The doors of perception“ von Aldous Huxley. Damals gings um die Öffnung der menschlichen Wahrnehmungsebenen, vorwiegend im Zusammenhang mit dem Konsum von bewußstseinserweiternden Drogen. Der massenhafte Konsum von Rauschmitteln hat aber scheinbar über die Jahre zu genau dem Gegenteil von dem geführt, was sich die intellektuellen Drogengurus damals so vorgestellt hatten.

Im großen und Ganzen sieht’s jetzt so aus, dass Pforten nach Außen eher geschlossen werden, denn geöffent. Und das auf möglichst vielen Ebenen. Das ist gerade der Konsens in der westlichen Welt. Jetzt reichts mal mit Offenheit und Toleranz. Aber Hallo!

Früher konnte man noch freien Gewissens von seinem hart Ersparten in den Safari Urlaub nach Kenia fahren und dann bei der Diashow im Hobbykeller damit prahlen. Jetzt wird man dumm angesehen, weil man auf nem Elefanten reitet. Walewatching ist auch Tierquälerei. Nix darf man mehr. Fliegen steht eh unter Todesstrafe. Dafür muss man sich von kleinen Hauptschülerinnen schon schief anreden lassen. Es ist einfach unglaublich.

Wie soll ich denn da meinen Horizont erweitern?

Früher genoß man den Bildungsurlaub in den Ländern Karl Mays. In der „Ferne“ fand man zu sich selbst, befreite sich für eine Zeit vom Joch der Arbeitswelt und empfand sich wieder als gebildeter Mensch. Das gelang einem natürlich viel besser in der Gesellschaft von „ungebildeten“ Orientalen. Zwar konnte man auf Grund von Sprachmängel auf beiden Seiten,ja gar nicht richtig einschätzen, wer nun wirklich ungebildet war, aber das Gefühl alleine reichte ja schon, um sich gut vorzukommen! Das hatte man sich doch schließlich mühsam verdient, oder?

Jetzt hingegen kann kaum die Rede von so einem friedlichen und gesunden Austausch sein. Die ungebildeten Horden, die man damals in der Fremde als Gast beglückte, kommen jetzt hier bei uns eingefallen und wollen uns sagen, wie wir zu leben haben. Eine Frechheit! Wir wussten uns bei denen daheim immer gut zu benehmen und haben Devisen in Millionenhöhe in ihre Wirtschaftssysteme gepumpt. Man kann ja verstehen, dass man den Geldfluß in die entgegengesetzte Richtung unter den momentanen Verhältnissen nicht erwarten kann, aber zumindest ein Stückchen Anstand und Dankbarkeit könnte man schon erwarten, finde ich. Wenn man an einem fremden Tisch sitzt, frägt man doch zumindest mal nach, bevor man sich ein dickes Stück vom hauseigenen Kuchen nimmt?

Und jetzt geht’s ja Schlag auf Schlag weiter: jetzt wollen sie schon, dass man die Rolle von James Bond mit einer schwarzen Frau besetzt! Ja geht’s noch? Was soll denn das? Warum haben wir denn so etwas nötig bitte? Was reicht euch denn eine anständige weisse blonde Frau nicht? Obwohl ja dieses Gleichgetue unter den Geschlechtern allmählich echt nervig wird, aber bis zu einem bestimmten Grad kann man sich ja anpassen. Man reicht sich schließlich im gesellschaftlichen Miteinander freundlich die Hand. Muß man denn unbedingt davon ausgehen, dass einem gleich der ganze Arm ausgerissen wird? Was sind das denn für Sitten?

Oder dass jetzt in deutschen Kindergärten Schweinefleisch und Gelatine verboten wird, aus Rücksicht vor den muslimischen Kindern? Ja geht’s denn noch? Wenn man was sagt, ist man dann selber der Unverschämte! Ja was ist denn so schlimm an Schweinefleisch und Gelatine bitteschön? Wer’s nicht mag, muss es ja nicht essen? Wir können doch die elementaren Bestandteile unserer guten deutsch-europäisch-christlich-jüdischen – äh jüdisch passt grad nicht so ganz, aber wurscht – Kultur aufgeben wegen so Spirenzchen? Was soll aus unseren Kindern denn werden, wenn die keine Schweinegelatine mehr essen können? Es ist doch wissenschaftlich nachgewiesen, dass sich die deutsche nationale Identität genetisch nur erhalten kann, wenn es in Schweinegelatine eingelegt wird? Schweinegelatine gehört doch in jeden guten deutschen Haushalt und also auch in unsere Kindergärten! Thomas Gottschalk hat jahrelang Werbung für Gummibärchen gemacht mit seinen Schweinegelatinehaaren. Und? hat’s jemanden gestört? Hat irgendjemand darunter gelitten? Ja gab’s denn damals keine Moslems? Haben die nie Gummibärchen gegessen?

Ach ich könnte noch ewig so auflisten, aber irgendwann verliert man doch die Geduld, oder? Da braucht man sich nicht zu wundern, wenn der unbescholtene Bürger irgendwann zur Waffe greift! Da braucht sich doch keiner wundern? Natürlich ist man dann gleich wieder der Nazi! Nur weil man sich seinen Ärger mal von der Seele schießt? Irgendwo muß man ja hin damit? Die hohen Tiere im Parlament – an die kommt man ja leider nicht so leicht ran. Hier und da erwischt man vielleicht mal einen Lokal- oder Landespolitiker oder so. Die hätten die Kugel natürlich eher verdient. Aber wenn’s nicht anders geht, dann zielt irgend so ein Vollidiot schon mal auf einen von diesen Flüchtlingen. Warum auch nicht? Wer hat denen denn gesagt, dass sie ausgerechnet zu uns kommen müssen? Deswegen sind wir Deutschen doch nicht alle rechtsradikal? Wir sind halt hart an der Grenze, aber noch lange nicht drüber!

Bin ich Ihnen jetzt zu grob und unmenschlich? Ach ja? Ich kann Ihnen sagen, woran das liegt. An diesen ganzen Bewußtseinserweiterungen, die seit den späten 60ern auf unsere feine Gesellschaft einwirken. Ja genau! Vor lauter Bewußtseinserweiterung hat man nämlich seine eigen Identität total vernachlässigt. Im wesentlichen braucht man nämlich keine Erweiterung. Das Bewußstsein ist vor allem dazu da, sich seiner selbst gewahr zu werden und seine Mitmenschen als Menschen zu sehen und nicht als juristische Personen. Was ist denn das Individuum in dieser Gesellschaft? Ich bin doch kein Wesen mehr! Ich bin doch nur noch eine Person, ein konsumierendes Subjekt? Mehr sind wir doch alle nicht?

Und diese Verbrecher gaukeln uns da was vor und lassen uns glauben, dass es eine Bundesrepublik gibt? Mitten in unserem „Stammesgebiet“? Die machen sich hier breit und geben uns Personalausweise? Ja welches Personal wird denn da verwaltet um Himmels Willen? Das deutsche Volk muß jetzt aufwachen! Aufwachen!

Aber bald wird sich das ändern. Das sag ich euch! Ganz bald wird sich das ändern. Schaut, die Engländer sind schon viel weiter, als wir. Die Amerikaner machen das auch genau richtig. Die Russen, die Polen, die Italiener. Ja sogar die „faulen“ Griechen! Die französischen Schneckenfresser! Ja sogar die Türken! Sie alle stehen zu ihrem Volkskörper und zu ihrer Identität und zeigen der elitären Europäischen Union ihren Stinkefinger.

Und wir? Wir Deutschen?

Was machen wir?

Wir sind so armseelig und schwach, dass wir nicht einmal das Schweinefleisch und die Gelatine im täglichen Essen unserer Kinder zu erhalten in der Lage sind.

Danke Merkel!

Ich will zurück ins Reich endlich! Buuhuu…

P.S.:
Dieser Monolog ist eine Art puzzleartige Eruption von unfreiwillig aufgenommenen und im Unterbewußtsein archivierten Statements, die den Autor als guten Zuhörer seit Jahren, wenn nicht Jahrzehnten, berieseln. Anlässlich der aktuellen absurden gesellschaftlichen Diskursen, dachte er sich, sie hier mal in dieser Form zu veröffentlichen. Vielleicht bringts ja Jemandem was?
Ich weiß, es ist traurig, aber es wird wohl genug Leserinnen und Leser geben, die das hier nicht mal als Satire empfinden. Deswegen weise ich vorsorglich darauf hin.

Falls Ihnen jetzt schlecht geworden ist, dann hat der Autor sein Ziel erreicht.

Danke.

Schmachtfetzen #9: Cucurrucucu Paloma von Tomás Méndez

Das Original stammt aus den 50’er Jahren und wurde von dem mexikanischen Musiker Tomás Méndez geschrieben. Es handelt sich um einen klassischen Mariachi Song im Huapango Style, dessen Text auf sehr bildhaft romantische, aber auch fatalistische Art die Trauer um eine an den Tod verlorene Geliebte schildert. Meiner Meinung nach stammt die anrührendste Version vom großartigen Caetano Veloso. Dieser performte den Song in dem preisgekrönten Film „Sprich mit Ihr“ von Pedro Almodovar. Somit gerier er wieder in den Fokus der breiten Weltöffentlichkeit. Hier eine Liveversion in Begleitung eines Symphonieorchesters. Welches, konnte ich leider nicht herausfinden. Es ist meine ultimative Lieblingsversion:

Dicen que por las noches
No mas se le iba en puro llorar
Dicen que no comia
No msa se le iba en puro tomar
Juran que el mismo cielo
Se estremecia al oir su llanto
Como sufri por ella

Y hasta en su muerte la fue llamandoAy, ay, ay, ay, ay cantaba
Ay, ay, ay, ay, ay gemia
Ay, ay, ay, ay, ay cantaba
De pasion mortal moria

Que una paloma triste
Muy de mañana le va a cantar
A la casita sola
Con sus puertitas de par en par
Juran que esa paloma
No es otra cosa mas que su alma
Que todavia la espera
A que regrese la desdichada

Cucurrucucu paloma
Cucurrucucu no llores
Las piedras jamas, paloma
Que van a saber de amores?
Cucurrucucu, cucurrucucu
Cucurrucucu, cucurrucucu
Cucurrucucu, paloma
Ya no le llores

Sie sagen, dass er nachts nicht schläft
und ständig weint.
Sie sagen, dass er nichts mehr isst
und nur noch trinkt.
Sie glauben, dass sogar der Himmel ergraute,
nachdem er sein Klagen gehört hatte
und sah, wie er um ihrer wegen litt
und bis zu seinem Tode fortwährend weinte.

Ay, ay, ay, ay, ay sang sie
Ay, ay, ay, ay, ay seufzte sie
Ay, ay, ay, ay, ay sang sie
Aus tödlicher Leidenschaft starb sie

Und eine traurige Taube
sank nieder in am frühen morgen
auf das Dach eines verlassenen Häuschens
mit weit geöffneten Türen
Sie glauben, dass diese Taube
nichts anderes ist, als seine Seele,
die immer noch wartet,
auf das die verblichene zurückkehren möge.

Cucurrucucu meine Taube
Cucurrucucu weine nicht
was sollen diese Steine denn verstehen, ach meine Taube,
von der Liebe?
Cucurrucucu, cucurrucucu
Cucurrucucu, cucurrucucu
Cucurrucucu, meine Taube
Ach weine nicht!

Songwriter: TOMÁS MÉNDEZ SOSA

 

Das Weiße und der Jazz

Das Weiße liegt wie eine Zuckerkruste auf meiner Haut.
Es war mal schlecht.
Jetzt ist es gut.

Aber es ist auch nie richtig weiß gewesen.
Weiß wird schnell schmutzig und meistens bleibt es das dann auch.
Schmutziges Weiß ist unerträglich.

Das Weiße hat einen Job.
Es schafft systematisch Probleme, um deren Lösungen zu verkaufen.
Danach muss das Weiße unbedingt in den Urlaub.
Es hat keine Zeit.
Das ist äußerst clever!

Das Weiße ist ein schlaues, selbstgefälliges Arschloch.
Und es ist Kacke.

Nein, es reicht nicht, wenn deine Haut weiß ist!
Dein Bewusstsein muss auch Blütenweiß sein.
Dein Name muss weiß sein.
Deine Sprache muss weiß sein.
Deine Herkunft, deine Blutkörperchen, deine Niere, dein Herz, deine Galle, dein Darm, deine Blase, deine Bildung, deine Pädagogik, deine Anthroposophie.
Du weißt, was ich meine!

Und wenn du es nicht weißt,
Dann weißt du wahrscheinlich auch nicht, was Miles Davis getan hat?
Miles Davis hat mit dem Rücken zum weißen Publikum gespielt.
Miles Davis, Miles Davis, Miles Davis, Miles Davis.
Er war so talentiert.
Aber er war nicht nett.
Das Weiße sagt, Miles wäre ein Rassist gewesen.
Er hat das Weiße diskriminiert!

Das hat dieser Miles Davis gewagt!
Nein, MIles Davis war kein netter schwarzer Jazz Musiker.

Weißt du woher der Begriff „Jazz“ überhaupt kommt?
Jazz heißt eingentlich „Lärm“.
Unharmonisch, unerträglich.
Ein Lärm, der aus schwarzen Kehlen, Nasen, Hautporen, Eingeweiden, Mündern, Lungen, Gelenken, Köpfen, Herzen, Seelen heraussprang.
Es war und ist die Lebenslust aller,
Dargeboten von „den Anderen“.

Jazz ist die universelle, kosmische Lust.
Und die Lust ist die Sprache derer, die Nichts zu verlieren haben.
Wenn du sie übersetzt, dann stirbt sie.

Das Weiße hat den Jazz gefürchtet!
Warum, weiß ich nicht. Wird schon irgendein gewaltiger Identitätskomplex gewesen sein.
Deswegen hat es ihn als „Lärm“ abgetan.
Aber Jazz hat seinen Namen einfach angenommen,
Elegant ausgeschmückt und zurückposaunt:
JJJJAAAAAZZZZZZ
JAYAYAYAAAAZZZZ
JAZZMATAZZ
TALKIN ALL THAT JAZZ

Dann hat das Weiße ihn verboten.
STOP THAT JAZZ!
Aber Jazz war zu schnell, zu schön, zu häßlich, zu geschmeidig, zu Dunkel, zu Hell, zu unberechenbar.

Dann wurde Jazz ausformuliert,
Zu Regelwerk verarbeitet,
Übersetzt.

Und jetzt gibt es in dieser Stadt nicht mal einen Jazz Sender.

Aber jede Menge 80er Rock und Heimatsoundshizzle im Radio.

Was sollen wir Gottlosen tun?

Ich bin Gottlos. Zumindest glaube ich nicht an einen genormten, einzigen, dreifaltigen, oder sonstwie gearteten Gott abrahamitischer Definition. Auch, dass er männlich sein soll, stört mich. Meist ist er noch dazu auch noch weiß. Aber auch wenn er eine Frau wäre und schwarz, oder farbig, würde ich ihn/sie nicht ernst nehmen – als Kunstfigur wohl schon, aber nicht als Gott.

Jetzt war Gott für mich schon immer ein schwieriger Begriff. Je mehr ich mich von ihm entfernte, kamen andere Gottheiten ins Spiel, die mir und auch vielen anderen Ersatz boten: der Wohlstand zum Beispiel, meine Rechte und Möglichkeiten als Bestandteil einer liberalen Ökonomie, oder die Sicherheit, der Glaube an meine Freiheit, an meine individuellen Menschenrechte.

Bis zu einem bestimmten Grad hat man die auch. Aber wenn ich mir ansehe, was mit Julian Assange gerade passiert, dann denke ich: diese Rechte existieren auch nur bis zu einem bestimmten Punkt. Wenn man diesen Punkt überschreitet, stößt man an die Glaswand eines geschlossenen Gefäßes und dieses Gefäß trägt seit Jahrtausenden einen Namen: „Angst“.

In der Zwischenzeit holen sich die VertreterInnen der abrahamitischen Religionen und der Kulturwelten, die an diesen heften, immer mehr Plattformen. Die Religion als Basis von Kulturräumen steht im Öffentlichen Diskurs immer mehr im Vordergrund. So müssen sich VertreterInnen des Islam oft für radikale Islamisten rechtfertigen, die bezichtigt werden, die westliche Welt zerstören zu wollen. Umgekehrt predigen viele Imame in Moscheen das selbe über Vertreter des Christentums und des Judentums. Das sind große Machtapparate, die leider sehr für den Machtmißbrauch geeignet sind und auch schon immer waren. Ich will sie nicht verteufeln und auch nicht die Menschen, die tagtäglich in tiefem Glauben ihr wertvolles Tagwerk verrichten. Es geht mir nur um die Religion als Institution.

Man arbeitet immer mit diesem Sinnzusammenhang: „wenn die Religion bedroht ist, dann ist es auch die Kultur“. Dabei ist es genau umgekehrt: Die menschliche Kultur ist die Basis unseres Lebens. Wenn diese bedroht ist, dann kann es auch keine Religion geben, jedoch aber auch keinen Machtmißbrauch, keine Kriege und keine Rüstungsindustrie. Unsere Kultur ist auch die Basis all der Zerstörung, die wir anprangern.

Außer: wir schaffen es, Räume zu kreieren, in der man die Kultur der Menschheit endlich aus der Steinzeit holen kann. Aber dafür brauchen wir in erster Linie keine Religion, keinen Wohlstand, kein Notre Dame, keine Moschee und keine Synagoge. Dafür brauchen wir Herz, Seele und Verstand.

Für Herz, Seele und Verstand sind in den herkömmlichen Machtstrukturen kein Platz. Deswegen denke Ich, dass wir uns von diesen befreien müssen. Dafür müssen wir uns aber auch Räume und Plattformen schaffen, in denen „wir“ als „Humane Wesen“ uns  unabhängig artikulieren können. Will damit meinen: nicht nur für Religionen muss Platz sein, sondern auch für uns Freigeister, die wir uns von diesen überkommenen Machtstrukturen, von Gott, Status und Wohlstand lösen wollen. Das ist durchaus legitim und erfordert eigener Strukturen.

Bisher kenne ich nur den Bund für Geistesfreiheit, der dieses Ziel institutionell verfolgt. Mag umstritten sein, ist aber zumindest eine Institution:

https://www.bfg-muenchen.de

Schmachtfetzen #7: Zeki Müren – „Gözlerin Doğuyor Gecelerime“

Eine der großen Superstars der türkischen Musik, der sich nie wirklich zu seinem Schwulsein bekannt hat. Aber wie auch? Ab den 50er Jahren bis zu seinem Tod in den Achtzigern galt der unter Staatsvertrag stehende Musikbeamte Zeki Müren als die Verkörperung der türkischen Musikkultur. Er war der scheinende Stern am Firmament. In dieser Position konnte er sich sowieso alles erlauben. Man könnte ihn als eine Art türkischen „Liberace“ bezeichnen. Insofern waren seine unzähligen Affären und Liebschaften durchaus bekannt. Aber wie das eben in einer patriarchalen und streng konservativen Gesellschaftsstruktur ist, greift in solchen Fällen die Schizophrenie der Doppelmoral. Trotz allem waren seine Outfits und extravaganten Auftritte all diese Verlogenheit allemal wert! Dieser hier gepostete Song gilt als ein Klassiker aus der Arabesk-Ära des Künstlers. Natürlich hat er ihn nur interpretiert. Die Komposition stammt aus der Feder des großartigen Yusuf Nalkesen, der Text hingegen kam von Halit Çelikoğlu.

Zeki Müren – „Gözlerin Doğuyor Gecelerime“

Ne mektup geliyor ne haber senden
Söyle de bileyim bıktın mı benden?
Her akşam güneşin battığı yerden
Gözlerin doğuyor gecelerime 4x

Geçilmez gurbetin sokaklarından
İçilmez suları pınarlarından
Öptüğüm o ıslak dudaklarından
Sözlerin doğuyor gecelerime 4x

Çileli doğmuşum zaten ezelden
Hasrete alıştım ne gelir elden
Yaşlı gözlerime baktığım yerden
Gözlerin doğuyor gecelerime 4x

Zeki Müren – „Deine Augen scheinen in Meine Nächte“

Es kommt weder ein Brief noch eine Nachricht von dir.
Sag doch: hast du mich etwa satt?
Von dort, wo die Sonne am Abend untergeht,
scheinen nun deine Augen in meine Nächte.

Die Gassen der Fremde sind schwer zu beschreiten.
Die Wasser ihrer Quellen sind untrinkbar.
Aus deinen feuchten Lippen, die ich küsste,
fliessen nun deine Worte in meine Nächte.

Ich bin doch schon mit Ungemach geboren,
habe mich an die Sehnsucht gewöhnt.
Von dort, wo du in meine feuchten Augen blicktest,
scheinen deine nun in meine Nächte.

800 Millionen für Notre Dame

Am 15.04.19 ist die Kathedrale Notre Dame in Paris abgebrannt. Massive Schäden sind dadurch am historischen Bau entstanden und wir stehen alle – imaginär oder reell – vor den brennenden Trümmern. Andächtig. Andacht ist wichtig in solchen Zeiten. Denn ein wichtiges Symbol ist schwer verwundet worden. Ein Symbol unserer Wertegemeinschaft. Natürlich ist der architektonische, historische Wert auch wichtig. Aber mehr als das, geht es um unser Selbstverständnis. Aber für was stand und steht denn Notre Dame? Notre Dame steht nicht nur für die Kirche und den christlichen Glauben, die heilige Mutter Gottes, etc.. Nein es steht natürlich für unsere westliche Zivilisation, für unsere weiße Zivilisation. Viele werden jetzt sagen: für europäische Werte, ideelle Werte, die Huldigung des menschlichen Verstandes, den Respekt vor dem freien Gedanken, Kunst, Kultur, etc. etc. etc..

Deswegen die Sorge! Der Brand vergegenwärtigt uns die Vergänglichkeit genau dieser Werte. Indem wir uns um das Symbol sorgen, das diese Verkörpert, sorgen wir uns auch um sie. Deswegen sind auch innerhalb von 2 Tagen sofort 800 Millionen Euro an Spenden zusammengekommen für den Wiederaufbau. Ganze 800 Millionen! in 2 Tagen!

Aber ist das alles, wofür Notre Dame steht? Nein! Notre Dame steht auch für das alte Europa, das überwiegend weiße Bewusstsein Europas. Es steht auch für das harte, das kühle Europa, das sich emotionslos abschotten kann, wenn es darum geht, andere Werte, wie Macht, Geld und Vermögen zu horten und zu schützen. Es steht für das mittelalterliche Europa, dem wir in einer obskuren Form immer noch verpflichtet sind. Vor allem aber steht Notre Dame für die Angst Europas – die Angst, die durch die eigene Gier am Leben erhalten wird. Die Angst davor, irgendwann einmal alles zurückgeben zu müssen, was man sich über die Jahrhunderte zu unrecht genommen hat. Ich glaube man ist eher bereit, in Höllenflammen unterzugehen, als sich der Last seines Gewissens zu ergeben.

Die 800 Millionen könnte man in diesem Zusammenhang auch als Ablass Zahlung betrachten. Der Ablass des 21. Jahrhunderts. Und Greta Thunberg ist so etwas, wie ein neuer Luther.

Marginalisierung?

Wie geht man heutzutage elegant mit Faschismusvorwürfen um? Man kokettiert mit ihnen. So wie es letztens die israelische Justizministerin gekonnt vorgeführt hat:

Sie tritt selbstherrlich auf: ein bisschen Sex Appeal, ein bisschen Vanity Fair. Faschismus? Der Befriff wird ad absurdum geführt. Der Begriff ist dehnbar geworden. Wenn es den eigenen völkisch-identitären politischen Interessen dient, ist es kein Faschismus mehr. Er ist wie ein Parfum, das etwas markant riecht. Man kann sich immer mit dem individuellen Geschmack rechtfertigen, ja diesen sogar besonders in Szene setzen. Man hat ja schließlich seit der Beendigung des letzten offiziell so genannten „Weltkrieges“ fast 65 Jahre Zeit gehabt an den Geruchsnuancen zu arbeiten.

Die Zeit ist reif, meine Damen und Herren! Der Weizen trennt sich wieder von der Spreu. Man sollte ab jetzt den Statements in seiner Umgebung aufmerksam Gehör schenken. Mir kommt es so vor, als würde ich nun genau das verspüren, was ich bisher nur aus Geschichtsbüchern kannte. So muss es wohl früher auch gewesen sein: Faschistische, rassistische, frauen- und queerfeindliche Statements werden verharmlost, meist von Menschen, die es gar nicht so böse meinen. Ganz im Gegenteil: es sind oft die, die sich ganz besonders um die Gesellschaft sorgen. Es sind die Sensibelchen, die lieben Menschen. Sie wollen nicht, dass es zu Schlagabtauschen kommt und nehmen übereifrig die regulierende Position ein.

Ja, sie empfinden sich als die liebenswürdigen Streitschlichter und wollen jeder Seite gleichermaßen entgegen kommen. Das führt dazu, dass sie krasse Aussagen – vor allem aus rechtskonservativen Kreisen – relativieren. Wie zum Beispiel letztens den dummen Karnevalswitz der Parteivorsitzenden der CDU (die hoffentlich bald in den Annalen der Partei versinken wird), in welchem sie unverhohlen transgenderfeindliche Äußerungen von sich gab. Es wäre gute alte Tradition, aktuelle Themen am politischen Aschermittwoch aufs Korn zu nehmen. Man dürfe sich da nicht so aufregen.

Es wird so getan, als handele es sich einfach nur um ein etwas komisch riechendes Parfum. Es ist auf keinen Fall Lebertran! Es ist eine Frage der persönlichen Präferenz. Es wäre geradezu antidemokratisch, diesen speziellen Humor nicht als solchen anzuerkennen und stattdessen eine politisch böswillige Aussage darin erkennen zu wollen.

Ausserdem:
„Das ist Tradition! Politischer Aschermittwoch! Hallo!“
„Also ich mag die ja auch nicht besonders, aber in diesem Falle, muss ich sie wirklich in Schutz nehmen.“
„Mit der Überbewertung solcher Lappalien, schadet man dem demokratischen Diskurs nur noch mehr.“
„Haben wir in diesem Land wirklich nicht ernstere Themen zu besprechen? Die Wirtschaft zum Beispiel.“

Kaum ist die Diskussion einigermaßen abgeebbt, bringt jedoch der Chef der Jungen Union genau die Verunglimpflichungen, die seine Parteichefin noch als ironischen Aschermittwochsscherz abgetan hat, bei einer Ansprache auf dem JU-Deutschlandtagb in Düsseldorf. Diesmal ist kein Karneval und es ist auch kein Scherz. Der Knabe meint das Bitterernst:

https://www.queer.de/detail.php?article_id=33214&fbclid=IwAR0xfzcxCoIN8DVE8kvovZ-wJlaoG-2n1s1I0kPBR_89H3H-XCF1nHDg6KI

Nein! Wir haben kein wichtigeres Thema! Rassismus, Faschismus, Marginalisierung von gesellschaftlichen Gruppen. Das sind die wichtigsten Themen weltweit! Und das wird sich auch so schnell nicht ändern. Leider! Der Faschismus ist nicht nur ein Parfum, dass man ungeniert aufträgt. Wir impregnieren uns gerade damit. Er verhärtet unsere Hülle und macht sie undurchlässig. Wir verlieren unsere Offenheit und vor allem unsere Menschlichkeit. Deswegen „müssen“ wir uns Tag für Tag damit auseinandersetzen. Er kommt schleichend und heimtückisch. Mit jeder Ausnahme und Relativierung, ist er näher an uns dran. Die unwürdigste Art, den Kampf gegen ihn zu verlieren, ist das Eingelullt-Werden und danach von nichts gewusst haben, das Stille annehmen, obwohl man ja eigentlich gar nicht wollte und auch nie einer rechten Gesinnung angehörte, das „ja aber…“ sagen.

Viele wollen es nicht wahrhaben, aber die Zeit der offenen und ehrlichen Statements ist gekommen! Wir müssen den Kampf mit diesen Umtrieben entschlossen aufnehmen! Dürfen uns nicht nur im stillen Kämmerlein unseren Teil denken, sondern wir müssen uns äußern. Das ist nicht peinlich. Es ist auch nicht peinlich, detaillierte Fragen zu stellen, genauer hinzugucken, füreinander einzustehen.

Wenn wir das jetzt nicht machen, dann werden wir das bald bitter bereuen!

Keinen Fußbreit dem Faschismus!

Identitätsausfall

Früher war’s einfacher
Mann war wer
Frau war auch irgendwo
Andere waren Disco
High Energy

Ganz andere saßen in der Chrystallkugel und schauten hinaus
Sie waren auch Frauen, Männer und Kinder, aber dunkler
Sie erkannten nichts
Konisch gebrochene Reflektionen in drastischen Farbwechseln
Schwirrten an ihnen vorüber

Manche von diesen verwandelten sich dann plötzlich in verzerrte große Augen
Und fokussierten alles
Bedrohlich und christallklar
Bevor sie wieder im schwammigen Außen verschwanden grinsten sie noch
Zähnefletschend

Da blieb einem schon die Spucke weg
Und die Artikulation fiel einem natürlich auch schwer!
Kein Wunder…
Oder?

Jetzt ist alles anders
Die Kugel hat Risse
Die Augen sitzen in der Ferne mit ausgestreckten Zungen
Man sieht sie ganz genau

Sie grinsen nicht mehr und näher trauen sie sich auch nicht mehr
Irgendwie liegt zickige Humorlosigkeit in der Luft
Aber egal
Oder?

Nur zur Sicherheit

Früher oder später kommt eh alles auf den Tisch.
Und Rückfälle gibt’s immer!
Ja, is‘ so!
Man muss halt nach vorne schauen.

Damit’s dann im nachhinein nicht komisch rüberkommt:
Wir haben alles gewusst!

Damit kann man leben.
Das geht schon, wenn man will.
Da muss man jetzt nicht weinen.
Wir sind ja schließlich Menschen,
haben eine Identität, Religion und Grundrechte.

Und lügen kann man ja auch zur Not.
Ja, is‘ so!

Fehlt nur noch, dass der Vatikan sich zu seiner homosexuellen Mehrheitsgesellschaft bekennt.
Da würden die Saudis aber blöd schauen, ich sag’s euch!