Gehört der Islamismus zu Deutschland?

Ganz trocken und nüchtern zum aktuellen Thema:

Islamisches Zentrum Freimann/München

Islamisches Zentrum Freimann/München

Ein gewisser Stefan Meining hat in seinem Buch „Eine Moschee in Deutschland“ sehr schön beschrieben, wie die Moschee in München Freimann von den Nazis in Kooperation mit den Muslimbrüdern damals gegründet wurde, um den Panislamismus, der in der Zeit Kaiser Wilhelm II. als imperial-strategisches Werkzeug von den Deutschen mitentwickelt wurde, im dritten Reich weiter nutzen zu können. Diese Einrichtung wurde besonders in den Jahren des kalten Krieges zum Dreh- und Angelpunkt für die internationale Spionageszene und für die großen Vorreiter des Panislamismus in Europa!

Die berüchtigten Fremden Legionen Ost (ihrer Anzahl waren zum Ende des 2. Weltkrieges 6) wurden in wilhelminischer Zeit als militärischer Informationsbeschaffungsdienst gegründet und existierten bis zum Ende des 3. Reiches. Ihre Kader wurden zuletzt von einem gewissen Reinhard Gehlen geleitet, der nach Kriegsende – zusammen mit seiner ganzen GESTAPO-Personalstruktur – von den Amerikanern warmgehalten wurde. Gehlen war dann auch der erste BND-Präsident in der frisch gegründeten BRD.

Jetzt zum Knackpunkt: Der radikale Islamismus ist eine Bewegung, die ohne die Imperialmächte – allen voran das Deutsche Reich und in der Folge auch die BRD – nie so stark expandiert wäre. Die ersten Islamisten wurden in wilhelminischer und in nationalsozialistischer Zeit nach Deutschland importiert und gefördert. In Bayern auch über die Ära Strauss hinweg. Sie gründeten schon Anfang des 20. Jhd’s Moscheebauvereine etc.. Angeblich gründet die Anwerbung vorwiegend muslimischer Gastarbeiter aus der Türkei in dem besonderen Vertrauensverhältnis zum ehemaligen Waffenbruder aus dem ersten Weltkrieg.

Literatur und Lesehinweise:

– Rezension zu Stefan Meinings Buch von Wolfgang G Schwanitz: http://www.sehepunkte.de/2011/06/19332.html
– Seiten 5 u. 6 in der folgenden interessanten Rezension – ebenfalls von Wolfgang G. Schwanitz – zu Sarrazins Machwerk sind der Entwicklung des frühen Islamismus gewidmet: http://www.trafoberlin.de/pdf-dateien/2010_12_15/Wolfgang%20G%20Schwanitz%20Sarrazin.pdf
– Hier spezifische Literatur von Schwanitz zur Zusammenarbeit zwischen den Nazis und Islamisten: http://yalepress.yale.edu/yupbooks/book.asp?isbn=9780300140903

Willst du Geld verdienen?

Klar “wollen” wir Geld verdienen. Obwohl: wir glauben doch gar nicht so richtig an das Geld? Ah: also “müssen” wir Geld verdienen, um zu existieren. “Ja von Irgendwas muss man ja leben”. Die aufrichtigere Aussage wäre jedoch: “Ja von irgendwas muss man ja in den Urlaub fahren”. Aber wer sagt sowas schon? Sonst würde man ja zugeben müssen, dass man die ganze Zeit über buckelt, ohne eigentlich Gelegenheit zu haben, das ganze hart verdiente irgendwann selbst zu nutzen – aus Zeitmangel. Also braucht man Leute, deren Job es ist, sich genau diese Zeit zu nehmen: Anlageberater, Schnorrerkumpels, etc…
…Außer im Urlaub. Da kann man sein Geld eigenhändig raus ballern. Das tut gut, das beruhigt und man kommt entspannt zurück, weil man endlich den Zaster verprasst hat. So als wolle man sich selbst beweisen, dass man noch Herr über seine materielle Existenz ist.
In kleineren Dosen geht das auch über die Feiertage. Da geht’s dann aber mehr um Hardware: Z.B. über Weihnachten im Baumarkt. Das ist dann wie Fuffis im Klub.
Ob Geheimdienstchefs und Verteidigungsministerinnen und -Minister auch in diesem Stile einkaufen gehen? Es geht das Gerücht um, dass die amerikanische Armee seit Beginn des Afghanistankrieges über 720 Milliarden Dollar allein dort für Kriegshandlungen ausgegeben hat. Hey Homeboys und Flygirls: Das’ mal’n Haufen Kohle! Mittlerweile fordert man das ja auch zunehmend hierzulande: Mehr Investition in den Krieg (oft auch “Verteidigung” genannt). Klar geht’s da um Geld. Afghanistan ist anscheinend ein guter Waffenanlagemarkt. Da kennen sich unsere Bundespräsidenten aus. Dass aber vor lauter Waffen und Krieg kein Platz mehr für die Leute da ist und sie dann fliehen müssen, leuchtet dann auch ein, ne? Blöd sind wir ja nicht. Aber das Problem ist: dann müssen wir uns ja auch darum kümmern, dass die ein Geld zum verprassen haben und ihnen beibringen, wie man das am anständigsten macht. Und das ist alles gar nicht so einfach!