Das Produkt als Lebenstraum

Wenn er nicht vor einem Jahr verstorben wäre, dann wäre Steve Jobs jetzt irgendwann mit einer riesigen spezialangefertigten Edelyacht namens „Venus“ auf eine Weltreise um die Welt gestartet. Es handele sich dabei um eine I-Yacht, die von I-Macs gesteuert würde und zudem wäre es designed vom Stardesigner Philippe Starck, so munkelt man. Ein irres Ding. Sieht aber nicht sehr venusmässig aus – ich weiss nicht, ob ich mit meiner Frau, tausenden I-Macs und ewig viel Personal monatelang alleine sein wollen würde da drauf. Aber wenn so ein CEO sich mal mit seiner Firma identifiziert, dann kann sowas schonmal passieren – auf jeden Fall hart designed vom Philippe.
Na ja – Firmen und ihre Produkte sind eh die Rockstars der heutigen zeit. Ich mein, wie oft hört man bitte von Massenschlägerein vor einem Applestore in China, oder beim Verkaufsstart vom neuen Air Jordan? Irre nicht? Prügeln sich Leute um einen Turnschuh! – vor allem nicht, weil es ihn so selten gibt. Ganz im Gegenteil. Er wird ja millionenfach in Serie hergestellt. Man prügelt sich lediglich um die ersten, die zum Verkauf stehen.
So schaut’s aus: die Firmen prügeln sich um die Kunden – die Kunden um die Produkte. Marketing ist brutal heutzutage. Der Markt ist hart umkämpft! Und warum macht man den ganzen Käse? Damit es einem gut geht und man sich ab und zu was Gutes gönnnen kann – einmal mit einer coolen Privatyacht um die Welt fahren zum Beispiel!

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