Es ist gut, nicht WEISS zu sein!

Es ist gut, die Gewissheit zu haben, nicht WEISS zu sein.

Ich meine, wenn man das Glück hat in dem Bewußtsein zu leben, das man nicht WEISS ist.

Es ist gut, nicht WEISS zu sein.

Du denkst an Hautfarbe?

Haha.

Nein – es geht nicht um die Farbe deiner Haut, denn die ist im schlimmsten Falle Pink und nicht WEISS. Es geht vielmehr um die Farbe deines Bewußtseins!

Wer jetzt sagt: „Das verstehe ich nicht“, der sollte einfach mal die Schnauze halten und nicht gleich schlaue Fragen stellen, denn er oder sie ist mit Sicherheit nicht schlau. Jetzt nicht gleich pikiert sein. Es ist nicht so schlimm, nicht schlau zu sein. Viele Menschen sind nicht schlau. Schlau sein, oder nicht zu sein, ist kein endgültiger Zustand. Es bedeutet nur, gerade eben nicht zu kapieren, um was es geht. Daran stirbt man nicht, auch wenn dir das deine Eltern und deine Lehrerinnen und Lehrer blöderweise anders eingetrichtert haben.

Diskutieren hilft da auch nicht viel. Entweder du verstehst es, oder du wirst es irgenwie durch langwierige Prozesse erfahren, oder aber: du erfährst es nie und bist und bleibst so, wie du bist und glaubst insgeheim an dein notorisches WEISSES Dauerglück. Hat auch was. Im Grunde ist das der heimliche Glaube an die Erfüllung durch Konformität. Es ist wie der Glaube an den Sinn von Werbung. Kann man niemandem schlechtreden. Kritisch wirds erst dann, wenn man aufs aufdringlichste versucht, Leute wie mich zum Publikum dieser Unbewußtheit zu machen, sozusagen als Trophäe der Selbstinszenierung. Das ist dann eklig. Da werd ich sauer.

Falls du es jedoch einmal doch erfahren solltest, dieses Gefühl, nicht WEISS zu sein, dann habe keine Angst, denn es ist gut.

Bekenne dich zu der Farbe, die du siehst. Sie ist besser, als WEISS.
In diesem geschilderten Sinne ist jede Farbe besser als WEISS.

Es ist gut, nicht WEISS zu sein.

Ein WEISSES Bewußtsein ist kein Bewußstsein. Es ist eher bewußt gelebte Bewußtlosigkeit!

Richtig ekelig.

Ein Gedanke zu “Es ist gut, nicht WEISS zu sein!

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